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Spielbericht vom Mi, 22.03.23 (Da-1)
Damen müssen am Hagerhof nachsitzen
Kurz vor der Osterpause mussten die Sechtemer Damen zu ungewohnter Zeit an einem Mittwochabend bei der Regionalligareserve der Dragons Rhöndorf am Sportinternat Schloss Hagerhof antreten. Eine Partie die über 50! Minuten auf Augenhöhe geführt wurde und aus der die Toros als glückliche Siegerinnen hervorgingen.
Aus dem Hinspiel wussten die Toros um die Distanzwurfstärke der Gastgeberinnen und Coach Schröder ermahnte sein Team direkt vor der Partie genau hier den Schwerpunkt in der Verteidigung zu legen. Doch das ist einfach gesagt als getan, denn die Gastgeberinnen trafen direkt ihre ersten drei Würfe aus der Distanz und lagen so nach drei gespielten Minuten mit 9:4 in Führung. Die Toros hingegen suchten Ihre Längenvorteile unter dem Korb und verkürzten dort Punkt um Punkt. So lagen sie bis kurz vor Schluss des ersten Spielabschnittes bereits mit 19:15 in Führung, ehe mit der Schlusssirene der vierte erfolgreiche Distanzwurf sein Ziel fand und Rhöndorf auf 18:19 verkürzte. Auch im zweiten Spielabschnitt ein ähnliches Bild. Die Gäste suchten und fanden konsequent ihre „lange Garde“ unter dem Korb und die Dragons warfen aus der Distanz. Diese unterschiedliche Spielweise machte sich auch in der Foulverteilung bemerkbar, die am Ende der Partie noch eine gewichtige Rolle spielen sollte. Denn den zwölf Fouls auf sechs Spielerinnen der Dragons verteilt, standen zur Halbzeit nur drei Fouls der Toros gegenüber. Bei einer knappen 37:36 Führung wurden dann die Seiten gewechselt.
Unkonzentriertheit bringt Rhöndorf in die Verlängerung
Nach dem Seitenwechsel veränderte sich plötzlich das Spiel auf beide Seiten des Spielfeldes. Sechtem attackierte nun den Korb von außen oder kam durch schnelles Passspiel zu einigen Fastbreak Punkten. So führten sie zur Mitte des dritten Viertels mit 52:43 und es sah so aus als hätten sie einen Weg gefunden die Hausherrinnen zu kontrollieren, zumal diese ihre Distanzwürfe plötzlich nicht mehr trafen. Doch auch die Dragons wissen wie man in solchen Situationen reagieren muss und stellen ihr Angriffsspiel um. Über eine Isolation in der Mitte des Spielfeldes attackierten sie ein uns andere Mal den Korb und kommen so bis zum Ende des Spielabschnittes zum 54:54 Ausgleich. Schlussviertel in engen Spielen haben immer etwas Besonderes und dort zählt jeder Korb nochmal mehr, weil er auch den Druck auf den Gegner erhöht. So auch in dieser Partie. Die Toros die Mitte des dritten Viertels ihren offensiven Rhythmus verloren hatten, kamen nun zu dem zurück was sie in der ersten Hälfte so stark gemacht hatte. Sie brachten den Ball wieder Konsequent ans Brett und übernahmen erneut die Führung. Doch auch die Dragons fingen wieder an zu treffen und so führten diese in der 34. Spielminute plötzlich mit 64:59. Doch noch war genug Zeit und Gäste blieben ruhig suchten weiter ihre Chancen unter dem Brett und so brachte Annika Bilo das Team kurz vor Spielende an der Freiwurflinie mit 70:69 in Front. Nun war plötzlich Hektik in der Partie den die rund 20 Fans in der engen Halle machten Stimmung wie ein volles Stadion beim FC. Zunächst werten die Toros den Angriff ab, verpassten es aber selbst den Deckel draufzumachen und gaben leichtfertig den Ball her. Einen letzten Angriff für die Dragons sollte es also noch geben und dieser war eigentlich schon gestoppt, doch der Schiedsrichter erkannt zurecht auf Foul. Einer der beiden Freiwürfe fand sein Ziel und es ging in die Verlängerung.
Mit Beinen aus Gummi ging es nach 50 Minuten über Zielgerade
In der ersten Verlängerung war beiden Mannschaften anzumerken das die Nervosität und der Puls um ein Vielfaches gestiegen waren. Beiden Teams flatterte das Händchen im Abschluss und der Korb schien wie vernagelt zu sein. Nach zwei gespielten Minuten waren es dann die Toros die sich mit vier Punkten „absetzen“ konnten. Rhöndorf antworte und konnte auf einen Punkt verkürzen. Das Spiel konnte als mit dem nächsten Treffer entschieden werden, diesen setzte Jule Mohr und die Gäste sahen wie der Sieger aus. Doch da hatten sie die Rechnung ohne die Dragons gemacht, die waren noch nicht bereit das Spiel aufzugeben und trafen den letzten Wurf aus gut sieben Metern zur zweiten Verlängerung. Hier kam nun die hohe Foulbelastung aus der Anfangsphase der Partie zum Tragen, denn zunächst musste eine Spielerin aus gesundheitlichen Gründen vom Spielfeld und wenig später Foulbedingt eine weitere. Da bereits zwei Spielerinnen nach ihrem fünften Foul von Spiel ausgeschlossen waren, spielten die Hausherrinnen zunächst zu viert und zum Schluss gar zu dritt zu Ende. Eine Situation mit der Gäste zunächst gar nicht so recht umzugehen wussten und sich so schwer taten zu Abschlüssen zu kommen. Bis zum letzten Wurf war so die Partie offen und als Jule Mohr 14 Sekunden vor dem Ende mit ihren Punkten 26 und 27 zum 85:82 traf war die Partie endlich gewonnen. Der allerletzte Wurf der Dragons wurde gut verteidigt und verfehlte sein Ziel, so lagen sich die Damen erschöpft aber glücklich in den Armen.
Fazit Nico Schröder
Es gibt so Spiele die muss man einfach als gewonnen oder verloren abhaken. Heute war solch ein Spiel. Im Hinspiel lagen wir zur Halbzeit deutlich zurück und hatten dann aber die Chance das Spiel mit dem letzten Wurf zu gewinnen. Heute hatte Rhöndorf diese Chance, lies den Freiwurf aber liegen und wir konnten uns dann nach zwei Verlängerungen durchsetzen. So ist es im Sport nun mal und ich bin froh das wir es geschafft haben die Partie für uns zu entscheiden. 49 der 85 Punkte kommen von den Innenspielerinnen die einen guten Job gemacht haben, aber sie müssen den Ball auch bekommen und das hat der Rest heute auch hervorragend gemacht. Wir haben geduldig gespielt und immer wieder den Ball unter den Korb gepasst, dort hatten wir Längenvorteile und diese galt es zu nutzen. Es war also wie so oft bei uns in dieser Saison ein wirklicher Teamerfolg. Auch wenn die Spielerinnen von der Bank heute vielleicht weniger gespielt haben, hatten sie ihren Anteil am Sieg. Nun geht es in eine drei Wöchige Pause in der wir über den ein oder anderen Ballverlusst im Ballvortag sprechen müssen. Aber ich denke das bekommen wir in Griff. Mit Dorothea Schmid gilt es eine neue Spielerin ins Team zu integrieren, sie hat heute schon mal ein paar Minuten auf dem Feld gestanden. Aber auch hier müssen wir natürlich noch einiges tun, denn nach drei Trainingseinheiten kann natürlich noch nicht alles funktionieren. Nach der Pause steht noch dreimal Köln auf dem Spielplan und diese Spiele wollen wir natürlich alle gewinnen.
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