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Spielbericht vom Sa, 15.01.22 (He-1)
BG Kamp-Lintfort vs. Toros 69:66 (31:28)
Die Toros müssen die Heimreise aus Kamp-Lintfort nach einer unglücklichen drei Punkte Niederlage ohne Punkte antreten.
Die Umstände unter denen die Spielvorbereitung und auch das Spiel standen, waren alles andere als glücklich. Denn zu den verletzten Spielern Henning Brombach und Mikel Marzouki, die beide noch einige Wochen ausfallen werden, kamen nun auch noch drei positiv getestete Corona-Fälle dazu. Für die Spielleitung waren dies allerdings nicht genügend Ausfälle um das Spiel zu verlegen. Trotz eines Antrags von Sechtem entschied diese auf die Durchführung der Begegnung.
Verspäteter Startschuss durch Allen Onyia
Seinen Einstand im Trikot der Toros feierte hingegen Timo Schneider, der nun viel schneller ins Team rückte als es nach seiner viermonatigen Basketballpause geplant war. Den besseren Start in die Partie erwischten die Hausherren, denn es dauerte drei Minuten bis die Toros zum ersten Mal Punkte an die Anzeigentafel brachten. Wo hingegen für die Gastgeber bereits sieben Zähler standen. Doch der Treffer von Allen Onyia gab den Toros nun den Startschuss ins Spiel und so erzielten sie Punkt um Punkt, um nach zwei Minten beim Stand von 10:9 erstmals die Führung zu übernehmen. Diese sollte die Mannschaft, die nun vor allem unter dem Brett punktete, bis zur Viertelpause auch nicht wieder abgeben. Mit 20:19 ging es dann in die erste Unterbrechung. Im zweiten Spielabschnitt war es dann nichts für Basketballästheten. Denn beide Teams leisteten sich mehr Ballverluste als Treffer und so wurden beim Stand von 31:28 für die Hausherren die Seiten gewechselt.
Am Ende die Nerven verloren
Nach dem Seitenwechsel sorgte Tom Schneider per 3’er für den schnellen Ausgleich und so entwickelte sich eine Partie mit vielen Führungswechseln. Die Hausherren bekamen ihre Chancen insgesamt 37 Mal an der Freiwurflinie und nutzen diese auch immer wieder. Die Toros hingegen konnten sich auf ihr schnelles Umschaltspiel verlassen und punkteten immer wieder aus dem Fast Break heraus. Mit einem 7:0 Lauf zum Ende des Viertels verschafften sich die Toros etwas Luft und starteten mit einer 53:47 Führung in den Schlussabschnitt. Diese sieben Punkte Vorsprung hielten bis zur 37. Spielminute. Doch vier erfolgreiche Freiwürfe und ein getroffener Dreier innerhalb einer Minute, brachten den Ausgleich und auch das Momentum für die Hausherren. Doch nun wurde es wild. Beide Teams schenkten sich nichts und kämpften um jeden Ball. Erneut gingen die Toros in Führung und erneut konnten die BG’ler von der Linie ausgleichen und sogar die Führung übernehmen. Die letzten Sekunden der Partie waren dann nichts für schwache Nerven. Zunächst gehen die Toros an die Linie, verpassen aber beim Stand von 67:66 den Ausgleich. Dann stehen die Hausherren an eben dieser Linie lassen auch zwei Würfe liegen, sichern sich aber den Ball und versenken dann 2,5 Sekunden vor dem Ende ihre Würfe zum 69:66. Kai Lagemann bekommt den Ball nach dem Einwurf und läuft über das gesamte Spielfeld, der Wurf aus 9 Metern findet den Korb. Aber die beiden Unparteiischen entscheiden das der Ball erst nach der Sirene die Hand des Toros verlassen hat.
Mit erhobenen Haupt vom Feld gegangen.
Da es in der 2. Regionalliga keinen Videobeweis gibt, steht die Entscheidung und die Toros verlassen mit einer unglücklichen Niederlage das Spielfeld. Ein Spiel das man unter anderen Umständen durchaus hätte gewinnen können, aber so ist das eben im Sport. Am Ende zählt nur was auf’n Platz ist.

In der kommenden Woche trifft die Mannschaft zu Hause auf den nächsten Tabellennachbarn, den Barmer TV und hat dort die Chance die nächsten Punkte einzufahren.



Stats: Deutscher Basketball-Bund e.V.
Fazit von Marc Hartmann:
Nachdem wir erst am Montag wieder ins Training einsteigen konnten und unter der Woche nur mit sieben bzw. acht Spielern trainieren konnten war die Vorbereitung natürlich nicht optimal. Dann noch die Ausfälle der Leistungsträger und vor allem der „alten Haudegen“ tat heute besonders weh. In der Schlussphase hätte uns Vulle als Kapitän und gestandener Regionalligaspieler sicher gutgetan. Wenn man in solch einem Spiel mit einem Duzend Führungswechseln, dann drei Minuten vor Schluss mit sieben vorn bist, schaukeln dir die „alten Haudegen“ das Ding nach Hause. Aber das wussten wir, dass in dieser Saison solche Spiele kommen werden und das es eben auch mal so enden wird. Aber natürlich ist es dann wenn’s soweit ist bitter. Kamp-Lintfort ist ein sehr langes Team, was sie auch immer wieder gut genutzt haben und uns dort heute auch unsere Grenzen aufgezeigt haben. Ein besonderes Lob geht heute an Allen, er hat jetzt fünf Wochen nicht trainiert und war eigentlich auch noch nicht richtig fit. Er hat aber aufgrund der Ausfälle gesagt er fährt mit und dann so ein Ding rausgehauen. Mit 19 Punkten und 14 Rebounds hat er ein Double Double aufgelegt, was zeigt was ihm steckt. Aber das gesamte Team hat heute wieder sehr stark verteidigt und so sind wir immer wieder auch zu einfachen Abschlüssen gekommen. Unser Wurf von jenseits der Dreierlinie muss aber deutlich besser werden, denn dann sind Spiele wie dieses auch am Ende nicht mehr so offen.
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