News & Spielberichte
Spielbericht vom Di, 11.09.18 (He-1)
Interview mit Head-Coach Meik Bassen
Aktuelles zur Kaderplanung und Vorbereitung auf die Saison 2018/19
Am vergangenen Wochenende trafen sich Head-Coach Meik Bassen und Pressesprecher Johannes Pieck zu einem Interview, bei dem die Zusammenstellung des Kaders und die Vorbereitungen der Sechtem Toros für die Saison 2018/19 in der 2. Regionalliga West im Vordergrund standen.

Die Inhalte dieses Gespräch veröffentlichen wir an dieser Stelle und hoffen, alle Mitglieder und Freunde der Bornheimer Basketballer über die aktuellen Entwicklungen rund um das neue Team informieren zu können.


Hallo Meik, danke, dass Du mir für dieses Gespräch zur Verfügung stehst. Ich denke, die Mitglieder der SG Sechtem sowie die Besucher unserer Heimspiele freuen sich knapp 2 Wochen vor Beginn der Saison 2018/19 über Informationen aus erster Hand.

Meik Bassen
Hallo Johannes, allen voran möchte ich der SG Sechtem und Dir danken, dass ich die Aufgaben der Abteilungsleitung abgeben durfte, um mich wieder dem Traineramt widmen zu können. Die Kaderplanung ist vom Grundsatz abgeschlossen und ich glaube, alle freiwilligen Helfer der Toros sind darüber nicht unglücklich, denn ein großer Kader bedeutet auch für alle im Umfeld mehr Arbeit. Der Umfang Deiner Pressearbeit ist nur ein Beispiel dafür.

Einzig auf der großen Position sind wir trotz eines Kaders von 20 Spielern eher „dünn“ besetzt. Ich wäre mit der Vorbereitung gerne weiter. Da aber diverse Spieler Urlaub und berufliche Verpflichtungen hatten, waren noch zu keinem Training alle Akteure zeitgleich in der Halle. Ich muss daher derzeit ständig Dinge doppelt oder dreifach erklären und trainieren lassen. Dennoch bin ich grundsätzlich mit dem Stand zufrieden, denn wir haben unser erstes Minimalziel erreicht und im Gegensatz zum Vorjahr im WBV-Pokal in Zülpich, das schon so etwas wie ein Angstgegner für uns ist, zumindest gewinnen können.


Einige Basketballinteressierte treibt scheinbar die Größe und Zusammenstellung unseres neuen Kaders um. Selbst im Basketball-Forum „Schönen Dunk“ wurde in den letzten Tagen schon diskutiert, „welche Intention Sechtem dabei verfolgt?“


Meik Bassen
Wenn man mit jungen Spielern arbeiten möchte, braucht man einen großen Kader. Schaue ich mir Köln, Leverkusen oder Bonn an, dann weiß ich nicht, welcher Kader größer ist. Und diese Vereine stehen doch alle für gute Jugendarbeit. Ich möchte so vielen Spielern wie möglich die Chance geben, sich auf gutem Level zu messen und sich im Seniorenbereich ans Regionalliga-Niveau zu gewöhnen. Das können wir mit unserer 1. Herren-Mannschaft anbieten. Die Jahrgänge 1999 bis 2002 betreue ich im Hintergrund schon seit Jahren. Für mich ist es daher nur folgerichtig, dass diese Zeit nicht umsonst investiert sein darf und die Jungs nach der letzten Saison, in der sie bei der 2. oder 3. Herrenmannschaft im Einsatz waren, nun den nächsten Schritt machen sollen. Außerdem stärken wir so auch die Verbundenheit zum Verein.

Schaut man sich darüber hinaus die Spielpläne genauer an, wird man schnell feststellen, dass gerade die Auswärtsspiele einen großen Kader benötigen, damit sowohl die Herren 2 wie auch die U18 immer genügend Spieler zur Verfügung haben. Bei den 10 älteren Spielern im Team kam es in der Vergangenheit und wird es auch in Zukunft immer wieder zu beruflich bedingten Ausfällen kommen. Letztes Jahr standen wir oftmals nur mit sieben Spielern da und genau dies möchte ich ausschließen.


Du hast jetzt einige Vorteile und Gründe für den großer Kader genannt, dennoch lässt sich nicht komplett ausblenden, dass dadurch auch Probleme entstehen könnten. Selbst wenn nicht weniger als 10 Akteure im Team Jahrgang 1997 und jünger sind und Vorsorge für die üblichen Ausfälle getroffen sein muss, kannst Du immer höchstens 12 Namen auf dem Spielberichtsbogen eintragen. Besteht nicht das Risiko, dass sich bei den Leuten in der 2. Reihe Unzufriedenheit und nachlassende Motivation einstellen?

Meik Bassen
Ich habe dem Team gesagt, dass derjenige, der den großen Kader nicht länger mitmachen möchte, jederzeit seine Freigabe erhält und sich in anderen Vereinen umschauen darf. Dies ist ein Angebot vom Verein an die Spieler. Wer sich damit nicht mehr identifizieren will, darf gerne individuell gesehen bessere Angebote annehmen. Da bei mir das Glas immer halb voll und nicht halb leer ist, sehe ich es wie gesagt positiv. Und das Feedback der jungen Spieler zeigt mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind, den wir im übrigen auch bereits letztes Jahr eingeschlagen haben.


Ein Schwerpunkt der Kaderzusammenstellung lag in der Förderung talentierter Nachwuchsspieler aus der eigenen Jugendabteilung und der Region. So setzt man natürlich ein Zeichen, dass bei den Toros der Sprung aus den eigenen U-Mannschaften in die 1. Herren möglich ist. Andererseits wird man aber auch attraktiv für Talente aus der Umgebung, die sich den Sprung in ein Regionalliga-Team zutrauen?

Meik Bassen
Gerade die eigenen Spieler sollen sehen, was man erreichen kann, wenn man stetig am Ball bleibt und dafür nicht einmal den Verein wechseln muss. Aber auch für Spieler aus dem Umland, in denen der Verein keine adäquate Mannschaft hat, sind wir ein Sprungbrett, um vielleicht sogar einmal bei höherklassigen Teams in Rhöndorf, Köln, Leverkusen oder gar Bonn anzukommen. In der Vergangenheit sind bereits mehrere Spieler diesen Weg gegangen und genau darin sehen wir auch einen Teil unserer Aufgabe.


Wenn wir uns jetzt gedanklich einmal von der Größe des Kaders entfernen und mit der Qualität und dem Leistungsgefälle innerhalb des Teams beschäftigen, wie fällt dann Deine Bewertung aus?

Meik Bassen
Die Jüngeren sollen von den älteren Spielern lernen und es im Idealfall besser machen. Einige Spieler schauen und hören genau zu und einige wenige waren am Anfang von der Vielzahl spielerischer Eindrücke überfordert. Mein Job liegt auch darin, zu vermitteln, dass keiner alles kann, sondern jeder sich zwei bis drei Fähigkeiten abschaut, die ihn als Spieler weiterbringen werden. Dadurch rücken wir als Team näher zusammen und jeder macht das, was er erlernt hat und kann.


Sieht man sich unser Team genauer an, fällt auf, dass die Anzahl der Guards vergleichsweise hoch ist, während auf den großen Positionen kein Überangebot besteht. Als größte Baustelle glauben einige User sozialer Medien daher auch bereits die Center-Position ausgemacht zu haben; zumal Patrick Höhfeld noch einige Zeit verletzt ausfallen wird.

Meik Bassen
Leider ist das richtig, aber auch dabei ist das Glas für mich halb voll, weil so Spieler die Chance erhalten, ihr Spiel variabler zu gestalten. Im Training und Spiel laufen Leute auf der Centerposition auf, die dort in anderen Teams nie Erfahrungen sammeln dürften. Wir kreieren dadurch zwangsläufig ungleiche Matchups und die Spieler lernen so damit umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Außerdem schult es das Rebound-Verhalten, denn dafür sind auch die Kleineren in unserem Team verantwortlich. Für die Ausbildung der Spieler ist die Situation eigentlich sogar positiv, auch wenn dies natürlich Zeit braucht und zu der ein oder anderen Niederlage führen kann.


Wagen wir abschließend noch eine Vorschau auf die kommende Saison, obwohl dies nicht so einfach ist, da die Ligakonkurrenz bisher vergleichsweise wenig über ihre Planungen nach außen hat dringen lassen. Gibt es aus Deiner Sicht Favoriten, die Du am Saisonende oben in der Tabelle erwartest und mit welchen Zielen starten die Toros in die Meisterschaftsrunde?

Meik Bassen
Ich schaue derzeit nur auf uns. Toll wäre, wenn wir etwas besser starten als letzte Saison, denn hinten raus weiß ich, dass das Team viel Substanz besitzen und von Woche zu Woche besser werden wird. Dies haben die Spieler des letzten Jahres bereits bewiesen. Da ich in der abgelaufenen Saison nicht viele Spiele gesehen habe, kann ich die Liga nur schwer einschätzen. Allerdings ist der Kern unseres Teams zusammen geblieben, so dass wir uns an den Leistungen des letzten Jahres messen lassen müssen und somit die obere Tabellenhälfte Pflicht ist.


Meik, vielen Dank, dass Du so ausführlich Rede und Antwort gestanden hast. Ganz sicher gäbe es noch weitere Dinge, die wir an dieser Stelle beleuchten könnten. Aber dazu bietet sich vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal die Möglichkeit?

Meik Bassen
Sehr gerne, immer wieder und danke, dass ich die Intension und Ausrichtung von Verein und Team etwas ausführlicher darstellen konnte.



Redaktion: Johannes Pieck
Foto: Helmut Eversmann
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